Shadowban oder schlechte Woche? So erkennst du den Unterschied
Die Aufrufe brechen ein, neue Follower bleiben aus, und niemand sagt dir warum. Instagram selbst spricht nicht von „Shadowban“. Es gibt aber eine offizielle Einschränkung, die genau so wirkt: Deine Inhalte werden Menschen, die dir nicht folgen, nicht mehr empfohlen.
Was hinter dem „Shadowban“ steckt
Instagram unterscheidet zwischen Inhalten, die entfernt werden, und Inhalten, die bleiben, aber nicht mehr empfohlen werden. Letztere sieht nur noch, wer dir schon folgt. In Entdecken, in Reels-Vorschlägen und unter Hashtags tauchen sie nicht mehr auf. Für Creatorinnen, die von neuer Reichweite leben, ist das fast so schlimm wie eine Löschung.
So prüfst du es
- Kontostatus öffnen: Unter „Berechtigung für Empfehlungen“ siehst du, ob dein Konto gerade empfohlen werden kann. Ein Haken heißt ja.
- Statistiken vergleichen: Sinkt der Anteil der Aufrufe von Nicht-Followern über mehrere Reels deutlich, während deine Follower normal reagieren, ist das ein starkes Zeichen.
- Hashtag testen: Ein Konto, das dir nicht folgt, sucht einen seltenen Hashtag deines neuesten Beitrags. Taucht der Beitrag dort nicht auf, ist das ein weiteres Indiz.
Typische Ursachen
- Entfernte Beiträge oder Verwarnungen in den letzten Monaten
- Inhalte, die als sexuell anzüglich eingestuft werden, auch ohne Verstoß gegen die Regeln
- Bildunterschriften mit Hinweisen auf Bezahlplattformen oder Aufforderungen zum Schreiben
- Laut Metas Empfehlungsrichtlinien auch wiederverwendete Inhalte, etwa dasselbe Reel auf mehreren Accounts
Wieder empfohlen werden
Ist die Empfehlung eingeschränkt, zeigt Instagram im Kontostatus in der Regel an, welche Beiträge der Grund sind. Wenn du sie entfernst oder ein Widerspruch Erfolg hat, kann die Einschränkung aufgehoben werden. Danach helfen Geduld und eine Weile besonders unauffällige Beiträge.
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