Link in Bio: sicher verlinken, ohne das Konto zu riskieren
Der Link in der Bio ist für viele Creatorinnen die wichtigste Einnahmequelle auf Instagram und gleichzeitig ein häufiger Grund für Ärger. Wie riskant er ist, hängt weniger vom Link selbst ab als davon, wohin er führt und wie du darauf hinweist.
Warum der Link ein Risiko sein kann
Instagram bewertet nicht nur deine Beiträge, sondern auch dein Profil. Führt der Link direkt auf eindeutig sexuelle Inhalte oder wird er in Bildunterschriften offensiv beworben, kann das als sexuelle Kontaktaufnahme gewertet werden.
Der sichere Aufbau
- Eine eigene, unauffällige Startseite als Ziel: dein Name, ein paar Fotos, eine kurze Vorstellung.
- Dort, und nicht auf Instagram, die Übersicht deiner Kanäle, bei Bedarf hinter einer Altersabfrage.
- Eine E-Mail-Liste auf dieser Seite, damit du deine Fans auch nach einer Sperre erreichst.
Was du vermeiden solltest
- Den Link in Bildunterschriften oder Kommentaren ständig zu bewerben
- Eindeutige Formulierungen in der Bio
- Dienste, die das eigentliche Ziel des Links verschleiern. Fällt das auf, kann es wie ein Versuch wirken, die Regeln zu umgehen.
Eine eigene Seite gehört dir
Linktree und ähnliche Dienste sind bequem, aber nicht deins. Eine eigene Website mit eigener Domain bleibt, auch wenn ein Dienst oder ein Konto verschwindet, und ist die Grundlage für deine E-Mail-Liste.
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